Rügen Info's

Beach Polo Sellin Ruegen

Beach Polo auf der Insel Rügen


Geschichte


Lange Zeit gab es Beach-Polo nur in Dubai und Miami. Die Idee stammte von dem Geschäftsmann Rashid al Habtoor und dem Eventmanager Sam Katiela. In Deutschland waren es Alexander Schwarz und Thomas Strunck, die die Entwicklung des Beach-Polos voran trieben. 2007 fand die Europa-Premiere im Beach-Polo am Timmendorfer Strand direkt an der Maritim Seebrücke statt. Der 1. Beach-Polo-World Cup fand 2008 auf Sylt statt, organisiert durch Jo Schneider. Seit 2008 wird auch in Sandbanks in England auf Sand gespielt. Im Juli 2009 wurden dort zum zweiten Mal die Britischen Beach-Polo Championships ausgerichtet. (Quelle: Wikipedia)

Regeln


Teams mit je zwei Spielern treten gegeneinander an. Gespielt wird auf einem rund 100 mal 40 Meter großen Feld am Strand oder auf Sand. Damit sich die Pferde nicht verletzen, wird die oberste, weiche Sandschicht abgetragen und der darunter liegende Sand verfestigt. Jedes Spiel geht über vier „Chukka“, die je nach Veranstaltung zwischen 5,5 und 7,5 Minuten dauern. Zwischen den Chukka wird das Feld mit einem speziellen Fahrzeug gepresst und geglättet, so dass über den gesamten Turnierverlauf gleich bleibende Spielbedingungen herrschen. Für die Pferde ist das Spiel auf Sand anstrengender als auf einem Rasenplatz oder Wiesenfeld. Die Pferde werden während des laufenden Spiels regelmäßig ausgewechselt, um die Tiere zu schonen. Jedes Pferd ist bei jedem der Matches nur jeweils sechseinhalb Minuten im Einsatz. Daher benötigt jeder Spieler für ein Turnier mindestens zwei Pferde. (Quelle: Wikipedia)
(Ein umfangreiches Regelwerk findet sich unter Beach Polo Rügen)

Premiere im Ostseebad Sellin vom 1. bis 3. Oktober 2010


Unterhalb der Seebrücke Sellin wurde der 1. Beach-Polo Cup Rügen ausgetragen. Mit diesem Publikumsmagneten reiht sich Rügen neben dem Beach-Polo Event im Mai 2010 auf Usedom in die erfolgreiche Veranstaltungsserie ein. Vom 1. bis 3. Oktober wurden zwischen sechs nationalen und internationalen Polo-Teams am Ostseestrand spannende Chukka ausgetragen. Dabei konnten rund 60 argentinische Polo-Pferde direkt am Strand und an der Ponyline bewundert werden.
Die Spiele begannen täglich um 13 Uhr. Polo am Strand ist Power und Dynamik pur. Die kraftvollen Polo-Pferde donnern an den Zuschauern vorbei, schneller Richtungswechsel, der Sand spritzt hoch, ein präziser Schlag, der Ball fliegt Richtung Goal - die Fans jubeln. Sechs Zweierteams mit nationaler und internationaler Besetzung, darunter auch Profi-Spieler, demonstrierten ihr Können bei der Beach-Polo Premiere auf Rügen. Vanessa Schockemöhle und Patrick Maleitzke errangen hier den Gesamtsieg.
Abgerundet wurde dieses für Zuschauer kostenlose Event mit einem attraktiven Rahmenprogramm für die ganze Familie. Jedes Spiel wurde fachkundig moderiert. Die Firma Beach Adventure, die den Beach-Polo Cup veranstaltet hat, kann resümieren, dass mit rund 15000 Zuschauern ein touristisches Highlight für die Nachsaison seine Premiere hatte. Einen Beach-Polo Cup soll es auch 2011 wieder auf Rügen geben.

Hier sehen Sie das aktuelle Beach-Polo Video vom Cup 2010 in Sellin auf Rügen.

nächster BEACH POLO CUP 03. bis 05. Oktober 2014 An der Seebrücke Ostseebad Sellin/ Rügen


Rügen von A bis Z: Breege, Juliusruh, Seebad

Breege (ca. 790 Ew.) ist ein altes Fischerdorf und liegt an der Nordspitze des Breeger Boddens. Die Kapitänshäuser (18. u. 19. Jh.) erinnern noch an die Blütezeit der Segel-Schifffahrt. Bauart und Größe waren ungewöhnlich für ein Fischerdorf. Im Jahre 1887 kamen die ersten Sommergäste nach Breege. Der Hafen ist neben Wiek einer der Haupthäfen am Großen Jasmunder Bodden. Von Breege fahren Ausflugsschiffe zur Insel Hiddensee nach Vitte. Sport- und Fischerboote prägen ebenfalls das Hafenbild. Julius Christoph von der Lancken ließ im Jahre 1795 unmittelbar hinter der Düne ein Sommerhaus und eine ca. 10 Hektar große Parkanlage im französischen und englischen Stil errichten und nannte diesen Landsitz Juliusruh. Von der Lancken mußte schon bald seinen Landsitz verkaufen, der bald verfiel und verwilderte. 1895 erbaute der Berliner Unternehmer Karl Heckert das erste Hotel in den Dünen, das spätere Kurhaus. Im selben Jahr wird die Kurvereinigung gegründet. Der Park wurde wieder hergestellt und erweitert, der Baumbestand hatte sich prächtig entwickelt. 1928 werden Breege und Juliusruh zu einer Gemeinde vereinigt. Seit 1996 trägt Breege den Titel "Seebad". Der Park ist erneut hergerichtet, ein Gedenkstein erinnert an den Erbauer Julius von der Lancken. Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen sowie Gaststätten sind ausreichend vorhanden. Eine der beliebtesten Gaststätten in Breege ist das "Windland" -sehr gute Küche, freundliche Bedienung und ein gutes Preis-Leistungsverhältnis. Ein schöner feinsandiger Strand, die "Schaabe", erstreckt sich von Glowe bis nach Breege/Juliusruh.